Recent content by Jochen Hippler

The recent arrests of senior Taliban figures in Pakistan, which UN officials have said undermine Afghanistan peace talks, reveal a confused US strategy in Afghanistan.

Das Friedensgutachten ist das gemeinsame Jahrbuch der fünf Institute für Friedens- und Konfliktforschung  in  der  Bundesrepublik. Das Friedensgutachten 2009 stellt Möglichkeiten, Wege und Grenzen, Kriege und Gewaltkonflikte zu beenden,  in  seinen  Mittelpunkt.

Der Krieg in Afghanistan ist militärisch nicht zu gewinnen. Er hat politische Wurzeln, und die seit 2003 dramatisch eskalierende Gewalt ist das dramatische Symptom einer politisch-gesellschaftlichen Krisensituation, nicht das eigentliche Problem. Die Verstärkung der ausländischen Truppen greift deshalb zu kurz - mehr Soldaten können günstigstenfalls Zeit für eine politische Lösung gewinnen, den Konflikt aber nicht lösen. Im ungünstigen Fall können sie sogar zur Eskalation eines militärischen Gleichgewichtes führen.

Es ist ein Wunder, wenn sich in einigen Ländern soziale Ungleichheiten nicht verschärfen. Der Politologe Jochen Hippler spricht im FR-Interview über die Gefahren der Krise für den Frieden.

Die arabischen Länder des Nahen und Mittleren Ostens werden bei uns meist nur dann wahrgenommen, wenn über Kriege und politische Gewalt berichtet wird. Militärische Besatzung, Widerstand und terroristische Anschläge bestimmen unser Bild der Region, ohne dass die Hintergründe und Ursachen der Konflikte verstanden werden.

Während in Afghanistan die Gewalt eskaliert, lenken Piraten die öffentliche Aufmerksamkeit wieder auf die Zustände in Somalia. Auch im Kongo nehmen die militärischen Auseinandersetzungen zwischen Zentralregierung und Rebellen zu und fordern viele Opfer unter der Zivilbevölkerung. Das sind nur drei Beispiele, in denen der Zerfall staatlicher Strukturen und ganzer Gesellschaften mit Massakern, ethnischen Säuberungen oder Bürgerkriegen einhergeht.

Dutzende Länder der Welt sind heute entweder bereits failed states, also als Staaten gescheitert, oder auf dem besten Weg dorthin.

Jochen Hippler, ausgewiesener Kenner des Landes, gibt einen umfassenden Überblick über Geschichte und Gegenwart Pakistans. Er zeigt Pakistan als multiethnisches Entwicklungsland und zugleich als außergewöhnlichen Krisenherd und untersucht die Frage, welche Chancen - trotz Militärdiktatur und religiösem Extremismus - die Entwicklung einer eigenständigen Demokratie hat.

This policy paper examines the lessons from and for Afghanistan, arguing for an "overall strategy", a primarily political solution to the conflict, an emphasis on state-building, and addressing the real (and not distorted) linkages between Afghanistan and Pakistan.

Six Muslim academics share their perspectives on the major issues affecting relations between the Muslim world and the West

In 2007, 3600 people got killed by political violence in Pakistan, compared to 8000 in the Afghan war. What policies are needed that could start to bring stability to its people?
Hippler in a research paper argues that "terrorism" attributed to Islam does not differ substantially from previous terrorist groups and obscures real political objectives.

Der Mord an der Oppositionsführerin Bhutto stürzt Pakistan in eine tiefe Krise. ''In absehbarer Zeit kann niemand Bhuttos Rolle übernehmen'', sagt Politikwissenschaftler Hippler von der Uni Duisburg-Essen im tagesschau.de-Interview. Für Präsident Muscharraf wird die Lage mit Bhuttos Tod noch schwieriger.